Ute Luhmann
Ausbildung von Blindenführhunden
und Schulungen für Führhundhalter

Impressum

Die Ausbildung zum Blindenführhund

Ich beginne mit der Führhundausbildung, wenn der Hund etwa 14 bis 18 Monate alt ist, je nach Temperament und Naturell. Die erwachsen angekauften Tiere leben zuvor über einen längeren Zeitraum „auf Probe“ bei mir, damit ich sie auf ihre Eignung zum Blindenführhund überprüfen kann und sie sich auf mich einstellen können.

Die Hunde aus den Patenfamilien kennen mich schon durch die Betreuung und Zusammenarbeit mit den Paten während des ersten Jahres. Daher kann ihre Eingewöhnungsphase meistens etwas kürzer ausfallen. Die gesamte Führleistung meiner Hunde ist an das Führgeschirr geknüpft. Ohne das Geschirr unterscheiden sie sich nicht von anderen Hunden!

Aller Anfang ist schwer:

  • das ungewohnte Führgeschirr
  • als erster vorweg- und losgehen (war dieses doch an der Leine immer verboten)
  • geradeaus laufen, ohne zu Schnüffeln
  • Wege suchen, auf denen Mensch und Hund ungehindert und gefahrlos (was ist „gefahrlos“??) laufen können
  • zu lernen, was Ampeln, Treppen, Bänke, Ein- und Ausgänge sind
  • rechts von links zu unterscheiden und noch einiges mehr!

Aber bei dem regelmäßigen Training habe ich die Ausbildung in viele kleine Lernziele unterteilt, die zusammengesetzt, den Hund zum Blindenführhund machen. Nach unzähligen Wiederholungen aller Übungen in einer Vielzahl unterschiedlicher Situationen und Kombinationen während der folgenden 7 bis 9 Monate, werden die Hunde bei ihrer Aufgabe sicher und achten dann auf mehr Details, als dieses menschliche Führer oft tun.

Parallel zur Führarbeit findet während der gesamten Ausbildungszeit auch Gehorsamstraining und - ganz nebenbei - Wohnungserziehung statt.

Foto: Schild Rundweg 30 Minuten

 

Schriftzug: (L)auf!
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© Ute Luhmann 1996 - 2012
Letzte Aktualisierung auf der Website am 27. April 2012